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Die Strategie zur Einführung des BMS-LSA orientiert sich an den folgenden Grundsätzen:

 

a)    Entwicklung

Ausschreibung der Entwicklerleistung in einem europaweiten Vergabeverfahren, die das erarbeitete Anforderungsprofil an BMS-LSA für eine effiziente Schulverwaltung in Sachsen-Anhalt erfüllt sowie flexibel und wirtschaftlich erweiterbar ist.

b)    Agilität und Ausbaustufen

Die Anpassung und Entwicklung des BMS-LSA wird nach einem agilen Vorgehensmodell gestaltet. Agilität ermöglicht die Entwicklung in mehreren iterativen und zeitlich überschaubaren Planungs- und Entwicklungszyklen, die flexible fachliche Ausgestaltung und Abfolge der Ausbaustufen (Reaktion auf bildungspolitische Schwerpunkte und/oder auf Fachprozesse, in denen dringender Handlungsbedarf besteht) sowie die schrittweise Bereitstellung von Funktionalitäten für die Nutzerinnen und Nutzer.

c)    Schulformbezug

Die Planung der Ausbaustufen erfolgt schulformbezogen, zunächst die Grundschulen (mit der höchsten Anzahl an Schulen, Reduktion der fachlichen und technischen Komplexität des Vorhabens und damit eine wesentliche Erhöhung der Erfolgswahrscheinlichkeit), dann weiterführende allgemeinbildende Schulen und dann berufsbildende Schulen

d)    Ebenenübergreifende Nutzerorientierung

Die Planung der Ausbaustufen nach Schulformen erfolgt stets aus der Perspektive des ebenenübergreifenden Zusammenwirkens der beteiligten Akteure des Schulwesens. In den Ausbaustufen werden jeweils Funktionalitäten für die Nutzerinnen und Nutzer möglichst aller Ebenen berücksichtigt (so wird eine Ausbaustufe bspw. mit einem Schwerpunkt auf Grundschulen auch Funktionalitäten für Schulbehörden und Schulträger umfassen).

e)    Verbindlichkeit

Das Erreichen der mit dem BMS-LSA verbundenen Ziele setzt voraus, dass dieses IT-Verfahren landeseinheitlich von allen Schulformen sowie von allen Akteuren der beteiligten Schulverwaltungsebenen verbindlich genutzt wird.